Vorschau auf die Fresacher Toleranzgespräche 2018 „Das verlorene Paradies“

„Das verlorene Paradies – Über das Reisen und die Sehnsucht nach Europa“ ist das Thema der Europäischen Toleranzgespräche vom 16. bis 19. Mai 2017 im Kärntner Bergdorf Fresach. Dort diskutieren bekannte Autor/innen, Philosophen, Touristiker und Ökonomen über aktuelle politische und wirtschaftliche Entwicklungen in Europa und ihre Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger. Die ersten zwei Tage der Toleranzgespräche werden in der Stadt Villach ausgerichtet.

Der in Wien lebende Künstler, Architekt und Zeithistoriker Michael Zinganel hat im Herbst 2017 eine Gastprofessor an der Universität Klagenfurt übernommen und seine vielbeachtete Einführungsvorlesung dem Thema „Mobilität und Migration im Alpen-Adria-Raum“ gewidmet. Der Club Carinthia präsentiert die Thesen Zinganels bei seiner diesjährigen Programmvorschau auf die „Europäischen Toleranzgespräche“, die dem „verlorenen Paradies Europa“ gewidmet ist. http://www.fresach.org

Zinganell ist einer der Initiatoren des Netzwerks Tracing Spaces, in dem Räume und ihre Verbindungen im Zentrum stehen, u.a. auch die Architektur in Südosteuropa. Mit ihm diskutieren Bibiane Hromas von platou - Plattform für Architektur im Tourismus, der Hotelier und Nationalratsabgeordnete Gabriel Obernosterer, Fresach-Präsident Hannes Swoboda und PEN-Präsident Helmuth A. Niederle.

Die FRESACH-Präsentation im Club Carinthia wird der Frage gewidmet sein, ob die aktuellen Entwicklungen in manchen Teilen Europas eine Gefahr für die Freizügigkeit des Reisens, für Demokratie, Menschen- und Bürgerrechte darstellen.

Wann: Donnerstag, 18. Jänner 2018, 18.30 Uhr
Ort: Oberbank Schwarzenbergplatz 5, 1030 Wien

Anschließend Buffet